# Dil Edinimi Spracherwerb Lucy

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## 🧠 Spracherwerb

## 🗣️ Chomsky – Piaget – Debatte

 * Epistemischer Konstruktivismus von J. Piaget
 * J. Piagets konstruktivistische Theorie
 * Phasenmodell der kognitiven/intellektuellen Entwicklung des Kindes
 * Der radikale Konstruktivismus

## 💡 Noam Chomsky und der Nativismus

 * Noam Chomsky vertritt die nativistische Position. Der Nativismus ist eine Ansicht,
   dass bestimmte Begabungen oder Fähigkeiten angeboren sind.
 * Auf diesem Grund ist eben der Spracherwerbsmechanismus artspezifisch. Das bedeutet,
   dass nur die Menschen imstande sind, eine Sprache zu erlernen.
 * Nach dieser Theorie nehmen die angeborenen sprachspezifischen Lernmechanismen
   und angeborenes Sprachwissen die zentrale Stellung ein. Die Rolle der Umwelt 
   ist relativ unbedeutend.
 * Die Umwelt dient ebenfalls zur Festlegung grammatischer Prinzipien, die nicht
   durch die Universalgrammatik vorgegeben sind. Schließlich bestimmt die Umgebung,
   welche Ausprägung des Parameters charakteristisch für die jeweilige Sprache ist.
 * Die Parameter sind in der Universalgrammatik erhalten, d.h. im System von Prinzipien,
   Bedingungen und Regeln, die Elemente bzw. Eigenschaften aller menschlicher Sprachen
   ausmachen. Die Parameter betreffen beispielsweise die Möglichkeit der Wortstellung
   in einem Satz.

## ⚖️ Argumente für die nativistische Theorie

 * Chomsky geht von der Annahme aus, dass die Schnelligkeit des Spracherwerbs ohne
   die Zuhilfenahme von angeborenen Fähigkeiten nicht zu erklären ist.
 * Der Spracherwerb verläuft trotz unterschiedlicher sprachlicher, kultureller und
   interaktionaler Umgebungen auf der ganzen Welt in großer Gleichförmigkeit.
 * Das zweite Argument betrifft „das logische Problem des Spracherwerbs“.
 * Mit Chomskys Spracherwerbstheorie sind noch zwei Begriffe verbunden – Kompetenz
   und Performanz.
 * Unter dem ersten Wort wird mentales, grammatisches Wissen verstanden, mit dem
   die Kinder zur Welt kommen. Die Performanz ist dagegen die Realisierung der Sprache.

## 👨‍🔬 Jean Piaget

 * Schweizer Entwicklungspsychologe und Epistemologe; Zoologe und Philosoph.
 * Ab 1929 Professor für geistige Entwicklung des Kindes; genetische Erkenntnistheorie.
 * Studierte später Kinderpsychologie und Pädagogik an der Universität Zürich.
 * 1921 wurde er an die Universität Genf berufen, an das Institut J.-J. Rousseau,
   dessen Leiter er von 1933 bis 1971 war.

## 📖 Jean Piaget – Leben und Werk

 * Im Jahr 1935 heiratete er Valentine Châtenay. Seine drei Kinder waren ihm unter
   anderem geeignete Studienobjekte für seine wegweisenden Forschungen zur Entwicklung
   der Intelligenz von der Geburt bis zum Erstspracherwerb.
 * Er war von 1929 bis 1954 Professor für Psychologie an der Universität Genf und
   Gründer des Centre International d’Épistémologie, ebenfalls in Genf.
 * Außerdem hatte er Professuren an der Universität von Neuchâtel und an der Sorbonne
   in Paris inne.
 * 1958 erschien sein Grundlagenwerk mit dem Titel Das Wachsen des logischen Denkens
   von der Kindheit bis zur Pubertät.
 * Mit der Beschäftigung der Logik des Kindes leistete er bahnbrechende Arbeit: 
   Die Entwicklung der Logik des Kindes folgt eigenen Gesetzen.

## 📚 Die wichtigsten Publikationen

 * Die geistige Entwicklung des Kindes, Zürich, 1944
 * Psychologie der Intelligenz, Zürich, 1948
 * Von der genetischen Psychologie zur Epistemologie, Zürich, 1953
 * Das Wachsen des logischen Denkens von der Kindheit bis zur Pubertät, 1958
 * Die Entwicklung des Denkens, Frankfurt/Main, 1968
 * Die Entwicklung des Erkennens, Stuttgart, 1972
 * Psychologie und Pädagogik, Wien, 1972
 * Sprechen und Denken des Kindes, Düsseldorf, 1972
 * Biologie und Erkenntnis. Über die Beziehungen zwischen organischen Regulationen
   und kognitiven Prozessen, Frankfurt am Main, 1974
 * Probleme der Entwicklungspsychologie: kleine Schriften, Frankfurt am Main, 1984

## 🏗️ Konstruktivismus

 * Beim Konstruktivismus geht es um die Frage, in welcher Weise und auf welchem 
   Weg sich die Erkenntnisfähigkeiten des Subjektes entwickeln, um die Welt um sich
   herum wahrzunehmen.
 * Die Betonung liegt hier darauf, dass sich die Fähigkeiten erst entwickeln müssen.
   Sie sind nicht angeboren, sondern werden erst durch das Subjekt konstruiert.
 * In Piagets Theorie verhält sich das Kind aktiv und konstruktiv. Durch die Auseinandersetzung
   mit der Umwelt konstruiert es seine eigene Entwicklung, die in einer festen Reihenfolge
   abläuft.
 * Piaget spricht von Entwicklungsstadien, die einander bedingen und aufeinander
   aufbauen.

## 🪜 Stadtentheorie von J. Piaget

 * J. Piaget unterscheidet vier Hauptstadien der kognitiven Entwicklung:
 * Das sensomotorische Stadium von der Geburt bis ca. 1,8 Jahren
 * Das präoperatoriale Stadium von ca. 1,8 bis 7,0
 * Das konkret-operationale Stadium von ca. 7,0 bis 11,0
 * Das formal-operationale Stadium von ca. 11,0 bis 15,0

## 👶 Sensomotorisches Stadium

 * Auf der Stufe der sensomotorischen Intelligenz 0 – 18/24 Monate; mit sechs Substadien
   verfügt der Säugling zunächst nur über einige angeborene Reflexe.
 * Das Baby lernt dann vor allem durch Beobachtung und Handeln – zunächst durch 
   aktive Wiederholung und später durch Experimentieren – also dadurch, dass es 
   beobachtet, was passiert, wenn es Gegenstände berührt, anstößt, bewegt, zieht,
   fallen lässt usw.
 * Auf diese Weise lernt es auch die Verknüpfung eines Zwecks mit dem Mittel, das
   zum Erreichen des jeweiligen Ziels benötigt wird.
 * Mit etwa 12 Monaten erkennt das Baby, dass Dinge auch da sind, wenn es sie nicht
   sieht – „Objektpermanenz“.
 * Es beginnt, zwischen sich selbst als Subjekt und seiner Umwelt als Objekte zu
   unterscheiden. Die vorherrschende Spielform in dieser Phase ist das Übungsspiel.

## 🎭 Das präoperationale Stadium

 * Das präoperationale Stadium beginnt mit der Stufe des symbolischen oder vorbegrifflichen
   Denkens 18/24 Monate – 4 Jahre.
 * Das Kleinkind eignet sich die Sprache an und kann nun mit Vorbegriffen – Vorstellungen
   und Symbolen – umgehen.
 * Ferner unterscheidet es jetzt zwischen einem Objekt, einer Situation, einem Verhalten
   etc. und der mentalen Repräsentation desselben, was auch symbolische bzw. „Als
   ob-Spiele“ ermöglicht, z.B. kann es mit einem Bauklotz spielen, als ob es ein
   Auto ist.
 * Das Kind erinnert in erster Linie bildhafte, „lose“ Sinneseindrücke.
 * Später folgt die Stufe des anschaulichen Denkens 4 – 7/8 Jahre: Das Denken erfolgt
   weiterhin in Vorstellungen bzw. inneren Bildern.
 * Das Kind entwickelt nun echte Begriffe, wobei hauptsächlich wahrnehmungsmäßig
   herausragende Merkmale berücksichtigt werden.
 * Es ordnet also die vielen Eindrücke und Ereignisse, indem es nach Zusammenhängen
   und Kausalbeziehungen „sucht“.
 * Zugleich entwickelt es ein Regelbewusstsein „Wenn heute Montag ist, ist überall
   Montag“.
 * Das Denken ist aber noch eingleisig und ermöglicht nur die Ausführung einer einzigen
   inneren Handlung. Gegen Ende dieser Phase wird der frühkindliche Egozentrismus
   überwunden.

## 🧩 Das konkret-operationale Stadium

 * Stufe der konkreten Operationen 7/8 – 11/12 Jahre: Das Denken ist weiterhin an
   anschaulich erfahrbare Inhalte gebunden.
 * Es werden aber nun verschiedene Merkmale eines Gegenstandes und Vorgangs gleichzeitig
   erfasst und zueinander in Beziehung gesetzt.
 * Regeln beziehen sich jetzt auf die Relation zwischen zwei und mehr Begriffen.
 * Das Kind denkt im Sinne verinnerlichten Handelns, kann vorausdenken und sein 
   Handeln reflektierend steuern.
 * Logische Schlussfolgerungen über Phänomene, die physische Objekte betreffen, 
   und über konkrete Situationen werden möglich. Das Regelspiel wird zur vorherrschenden
   Spielform.

## 🧠 Das formal-operationale Stadium

 * Stufe der formalen Operationen ab 11/12 Jahre: Nun kann der Jugendliche mit abstrakten
   Inhalten wie Hypothesen gedanklich umgehen, Probleme theoretisch analysieren 
   und wissenschaftliche Fragestellungen systematisch durchdenken.
 * Er hat die höchste Form des logischen Denkens erreicht.

## 💡 Intelligenz

 * Intelligenz bezeichnet im weitesten Sinne die geistige Fähigkeit zum Erkennen
   von Zusammenhängen und zum Finden von Problemlösungen.
 * Intelligenz kann auch als die Fähigkeit, den Verstand zu gebrauchen, angesehen
   werden. Sie zeigt sich im vernünftigen Handeln.
 * In der Psychologie ist Intelligenz ein Sammelbegriff für die kognitiven Fähigkeiten
   des Menschen, also die Fähigkeit zu Verstehen, zu abstrahieren und Probleme zu
   lösen, Wissen anzuwenden und Sprache zu verwenden.

## 🪞 Theorie über die Entstehung von Identität

 * Piaget betrachtet den Menschen als ein offenes System. Darunter versteht er einen
   Organismus, der sich wandelt, auf Einflüsse der Umwelt reagiert, sich anpasst
   und die Umwelt selbst beeinflusst.
 * Somit gliedert der Mensch seine Welt. Das System bleibt offen. In diesem offenen
   System ist vieles möglich. Dennoch sind dem Menschen Grenzen gesetzt, z.B. die
   biologische Grenze.
 * Zur Offenheit des Systems gehören Denkstrukturen und Gefühle, die für andere 
   Menschen nicht ohne weiteres erkennbar sind.
 * Piaget ist der Ansicht, dass Menschen nach einem ständigen Ausgleich streben,
   dass sie versuchen, ihr Gleichgewicht zu erlangen. Dies geschieht durch Assimilation
   oder Akkomodation. Wenn dies misslingt, entsteht ein Ungleichgewicht.
 * Doch der Organismus strebt nach Erkenntnis bzw. hat ein Bedürfnis nach Erkenntnis
   dessen, was für ihn eine Bedeutung hat. Das Sein wird durch seinen Antrieb aktiv,
   das offene System entwickelt sich.
 * So entsteht nach Piaget Identität durch das ständige Streben nach Gleichgewicht
   und die Auflösung des Ungleichgewichts.

## 🍼 Spracherwerb nach Piaget

 * Die Theorie Piagets ist von der Annahme geleitet, dass die Entwicklung des Denkens
   der Entwicklung der Sprache vorausgeht.
 * Der Spracherwerb setzt mit dem präoperationalen Stadium ein. In dieser Phase 
   erfolgt Beherrschung der symbolischen Funktion, was bedeutet, dass das Kind Vorstellungen
   und Worte an die Stelle nicht vorhandener oder nicht gegenwärtiger Gegenstände
   stellen kann.
 * Die wirklichen Objekte werden seit dieser Zeit im Gedächtnis mental repräsentiert
   und dort verfügbar gehalten, was als Voraussetzung für den Beginn des Spracherwerbs
   betrachtet wird.
 * In dieser Entwicklungstheorie ist der Zusammenhang von Denken und Handeln grundlegend.
   Durch Handeln mit Gegenständen entstehen sowohl Erkenntnis als auch Denkstrukturen
   als Schemata. Dabei spielen zwei Prozesse eine wichtige Rolle: Assimilation und
   Akkomodation.

## ⚙️ Assimilation und Akkomodation

 * Im Zentrum der Piagetschen Theorie stehen zwei komplementäre funktionale Prozesse:
   Assimilation auf der einen und Akkomodation auf der anderen Seite.
 * Beide sind Aspekte der kognitiven Anpassung als Adaptation des Individuums an
   seine Umwelt, denn im Austauschverhältnis zwischen Mensch und Umwelt sind zwei
   Arten der Anpassung möglich.
 * Zum einen die Anpassung des eigenen Verhaltens an die Außenwelt. Beispiel: Das
   Kind ahmt die Eltern nach.
 * Zum anderen die Anpassung der Außenwelt an das eigene Verhalten. Beispiel im 
   symbolischen Kinderspiel: „Ich wäre jetzt die Mutter und du wärst jetzt das Baby…“.
 * Zur weiteren Veranschaulichung ist die von Piaget selbst verwendete Analogie 
   der Nahrungsaufnahme dienlich: das Aufnehmen der Nahrung, deren Zerkauen und 
   das stoffliche Zersetzen bedeutet Assimilation im Sinne von Anpassung an den 
   Organismus.
 * Der Organismus selbst passt sich aber sozusagen der Nahrung an, indem er diese
   Nahrungsaufnahmeoperationen durchführt.

## 🥊 Debatte zwischen Piaget und Chomsky

 * Zum Treffen kam es im Oktober 1975 in Paris. Diese Debatte dauerte nicht nur 
   im Oktober, sondern auch vor und nach dem Treffen.
 * Piaget und Chomsky gehen methodisch unterschiedlich an die Fragestellung heran,
   ob und welche Fähigkeiten dem Menschen angeboren sind.
 * Piaget vertritt einen holistischen Standpunkt. Unter dem Begriff „Holismus“ versteht
   man die Ansicht, dass die Entwicklung als Ganzheit betrachtet wird und in fester
   Reihenfolge vor sich geht.
 * Im Gegensatz zum Holismus steht ein strenger Reduktionismus, der von Chomsky 
   repräsentiert wird und der Systeme durch die Beschreibung ihrer Teilsysteme zu
   erklären versucht, wichtige Eigenschaften des Ganzen ignoriert.
 * Der Linguist untersucht, wie Sprache im Gehirn verankert ist. Er versucht dabei
   die innere Struktur der Sprache zu erklären, nicht das Entstehen dieser Struktur.
 * Piaget schenkt seine Aufmerksamkeit der Frage, wie sich der Mensch entwickelt.
   Seine Theorie ist also eine Art Lerntheorie.
 * Beide Wissenschaftler lehnten den Behaviorismus ab. So argumentiert Chomsky seine
   kritische Einstellung zu behavioristischen Ansätzen:
 * Wenn wir potentiell unendlich viele Sätze generieren und verstehen können, so
   kann dieses Verständnis nicht aufgrund erlernten Verhaltens zustande kommen. 
   Um auf unendlich viele Eingaben geeignet antworten zu können, müssten unendlich
   viele Verhaltensregeln gelernt werden, was unendlich lange dauern würde.

## 🤝 Der „fixed nucleus“

 * Die Einigung zwischen Piaget und Chomsky besteht noch in der Feststellung, dass
   es einen „fixed nucleus“ gibt.
 * Mit diesem „festen Kern“ sind Fähigkeiten gemeint, mit denen das Kind zur Welt
   kommt.
 * Der Streitpunkt dreht sich um die Spezifizität und den Umfang der angeborenen
   Fähigkeiten.
 * Piaget beschränkt den fixed nucleus auf allgemeine sensomotorische Aktivität.
   Für ihn sind also Reflexe angeboren.
 * Bei Chomsky ist dieser die Universalgrammatik. Die Menschen können die Sätze 
   generieren, obwohl sie beim Erlernen ihrer Muttersprache nicht ihre grammatischen
   Regeln als Lernstoff erhalten.
 * Aus Piagets Sicht gehören Sprache und Intelligenz so eng zusammen, dass die Antwort
   auf die Frage, ob Sprache angeboren ist, gleichzeitig beantworten muss, ob Intelligenz
   oder genauer, intellektuelle Fähigkeiten angeboren sind.
 * Seine Argumentation behandelt deshalb zunächst die Frage, über welche angeborenen
   intellektuellen Fähigkeiten wir verfügen.
 * Er macht darauf aufmerksam, dass jeder neue Charakterzug laut Evolution auf Mutation
   und Selektion basiert. Infolgedessen könnte man annehmen, dass Verstand und Sprache
   Ergebnis zufälliger Mutationen sind.
 * Piaget stellt auch fest, dass es nicht erklärbar ist, warum diese Mutation, d.
   h. Sprache, in der Evolution ausschließlich auf die menschliche Spezies beschränkt
   sein sollte.

## 📊 Vergleich: Jean Piaget vs. Noam Chomsky

### Jean Piaget

 * Die Entwicklung des Spracherwerbs ist ein integrativer Bestandteil des kognitiven
   Prozesses.
 * Das Sprachsystem wird konstruktiv aufgebaut.
 * Konstruktivismus.
 * Gegen Mentalismus und reinen Empirismus.
 * Nicht-empirisch, mentale und innere Prozesse.
 * Zum Gegenstand seiner Untersuchungen macht er den Menschen und sein Verhalten.
   Seine Theorie ist also Ergebnis der Verhaltensuntersuchungen an Menschen.
 * Jeder Mensch entwickelt die Entwicklungsstufen in Interaktion mit Umwelt, kindliche
   Anpassung an die Umgebung, an die Realität; biologisch erklären.
 * Piagets Ansatz hebt sich immer biologisch an.
 * Holistische Auffassung der Sprache, der Spracherwerb als ein Aspekt der menschlichen
   Entwicklung, biologische Erklärung der Sprache.
 * Völlige Ablehnung der Vorprogrammierung, Entwicklung der sog. sensomotorischen
   Intelligenz geht dem Spracherwerb voran.

### Noam Chomsky

 * Das Sprachsystem wird als separates System betrachtet, die kognitive Entwicklung
   spielt nur peripher eine Rolle.
 * Universelle Grammatik ist angeboren.
 * Mentalismus, stellt Hypothesen an.
 * Nicht-empirisch, mentale und innere Prozesse.
 * Als Chomskys Interesse gilt die Sprache, dem sprachlichen System.
 * Sprache als Organ, mentales Organ.
 * Chomskys Ansatz ist formal abstrakt, von Mathematik und Informatik motiviert.
 * Modulare Auffassung der Sprache, Sprache als autonomes System.
 * Verankerung der Sprache im Gehirn, angeborene Sprachfähigkeit.

## ❓ Fazit

 * Bis heute ist es schwer, auf die Frage: „Angeboren oder Erworben?“ zu antworten.
 * Man kann aber sagen, dass der große Teil der Forscher zum Nativismus neigen.
