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Onomasiologie Semasiologie

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Onomasiologie Semasiologie

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Onomasiologie Semasiologie

Semasiologie
Onomasiologie
Paradigmatische Wortbeziehungen
Wortfelder
Wortfamilien
Aufgaben
Literatur

Semasiologie

Der Ausgangspunkt ist eine konkrete Wortform
Es wird nach Bedeutungen oder Bedeutungsvarianten einer konkreten Wortform gesucht
Semantische Untersuchungen, die von einer konkreten Wortform ausgehen und nach den zugehörigen Bedeutungen suchen, fallen in den Bereich Semasiologie

Onomasiologie

Der Ausgangspunkt ist eine Vorstellung, ein Begriff
Es wird danach gesucht, welche Wörter, welche konkreten Wortformendiese Bedeutung enthalten
Semantische Untersuchungen, die von einer Vorstellung, von einem Begriff ausgehen und nach den zugehörigen Wortformen suchen, fallen in den Bereich Onomasiologie

Paradigmatische Wortbeziehungen

Paradigmatische Beziehungen zwischen den Wörtern beruhen auf der denotativen und konnotativen Zuordnung zu verschiedenen Gruppen
Diese Gruppen sind:
–Sachgruppen,
–thematische Reihen,
–synonymische Reihen,
–antonymische Reihen,
–Wortfelder u. a.

Sachgruppen und thematische Reihen

•Das Zentrum der Gruppe oder der Reihe bildet ein gemeinsamer Begriff (= Oberbegriff, Hyperonym)
•Um das Zentrum herum gruppieren sich die untergeordneten Wörter (= Hyponyme)
•Diese Gruppen oder Reihen sind verschiedenen Umfangs, verschiedener Größen

Größe-Adjektive:
lang, hoch, kurz, niedrig, breit, schmal, schwer
•Möbel:
Stuhl, Tisch, Sofa, Bett, Schrank

•Synonymische Reihen bestehen aus Wörtern, die einige gemeinsame Seme haben
•Das Zentrum einer solchen Reihe bildet ein Archilexem, die weiteren Lexeme (Wörter) gruppieren sich um dieses herum

Arten der Synonyme:
–absolute
(selten; Biologie –Naturkunde, Telefon -Fernsprecher)
–ideographische oder begriffliche
(kalt –kühl, bekommen –erhalten –kriegen)
–stilistische
(Gesicht –Antlitz –Fresse, sterben –verscheiden, ins Gras beisen)

•Die Wörter, die entgegengesetzte Gegenstände bezeichnen, sind Antonyme
•Diese Wörter bilden sie sog. antonymischen Reihen

•Die Wörter, die entgegengesetzte Gegenstände bezeichnen, sind Antonyme
•Diese Wörter bilden sie sog. antonymischen Reihen

 

•Etymologisch verwandte Wörter, deren Kernwort in der Gegenwartssprache noch existiert, bilden eine Wortfamilie
•Eine Wortfamilieist eine Reihe von Wörtern, die einen gemeinsamen Wortstamm haben
•Synonyme Begriffe: Wortsippe, Lexemverband

 

•Beispiele einer Wortfamilie:
ziehen: verziehen, entziehen, abziehen, abziehen, ausziehen, hinausziehen, anziehen; Abzug, Verzug, Entzug …
fragen: anfragen, befragen, umfragen; Frage, Befragte …
fahren: wegfahren, ausfahren, befahren, umfahren; Fahrer, Mitfahrer, Beifahrer …

Unterschiedzwischen einer Wortfamilie und einem Wortfeld:
–eine Wortfamilie besteht aus formverwandtenlexikalischen Einheiten
–ein Wortfeld besteht aus bedeutungs-und formverwandten Lexemen(= Wörtern)

•Die Wörter einer Sprache stehen im Wortschatzt nicht alleine
•Wörter, die ähnliche Bedeutungen haben, stehen in Relation zueinander
•Diese Wörter haben gemeinsame semantische Merkmale
•Diese Wörter bilden zusammen ein „Wortfeld“

•Synonyme Begriffe in der Sprachwissenschaft: semantisches Feld, lexikalisches Feld, Bezeichnungsfeld, lexisch-semantische Gruppe, Begriffsfeld u. v. a.
•Die Einführung des Terminus von Günther Ipsen 1924
•Begründer der Feldtheorie: Jost Trier (1931)
•Wichtigste Vertreter: Jost Trier, Leo Weisgerber
•Methodik: Komponentenanalyse, Merkmalssemantik

•Lexikalisches Feld ist ein Subsystem, das von lexikalischen Einheiten gebildet ist, die zueinander in regelmäßigen Beziehungen stehen, auf paradigmatischer (und syntagmatischer) Ebene (form-und) bedeutungsverwandt sind, einerseits gemeinsame semantische Merkmale besitzen, sich andererseits durch Oppositionsseme voneinander unterscheiden und einem gemeinsamen Oberbegriff unterliegen.

•„Unter einem Wortfeld wird ein lexikalisch-semantisches Paradigma verstanden, das durch das Auftreten eines gemeinsamen semantischen Merkmals zusammengehalten wird, und in dem die Lexeme durch bestimmte semantische Merkmale in Opposition zueinander stehen und damit ein Netz von semantischen Beziehungen konstituieren“ (Kühn 1995)

•„Ein paradigmatisches lexikalisches Feld ist eine Menge von Wörtern (Ausdrücken) mit ähnlicher Bedeutung. Die Wörter gehören zur selben grammatischen Kategorie und können füreinander in Sätzen eingesetzt (substituiert) werden, ohne dass sich deren Bedeutung dadurch wesentlich ändert. Das Feld kann oft durch einen einzigen Begriff aus der betreffenden Sprache charakterisiert werden.“ (Wunderlich)

 

Yazar Hakkında

Erdem OVAT

1985-1988 Dörtler Köyü İlköğretim Okulu 1988- 1993 Sakıp Sabancı İlköğretim Okulu 1993-1996 Orhan Çobanoğlu Lisesi 1997-2000 Almanya'da Turist 2001-2002 Vatani Görev Isparta Muş'ta yaptım 2002-2004 Açiköğretim Lisesinden Üstün Başarı 2005-2010 Hacettepe Üniversitesi Alman Dili Öğretmenliğinde Mezun Oldum 2010-2011 Halk Eğitim Merkezinde Almanca Öğretmenliğine Başladım 2011-2013 Çeşitli Özel Dersane ve Okullarda çalıştım 2013- .... Milli Eğitimde Almanca Öğretmeni olarak çalışmaya devam ediyorum
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