# Reflexive Verben Reflexivpronomen

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- Yayımlanma: 2026-07-13T09:51:40+03:00
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## Reflexive Verben

Reflexive Verben sind Verben, die zeigen, dass man “sich selber” etwas antut.  Diese
Verben sind immer mit einem Personalpronomen verbunden. Die Schwierigkeit im Gebrauch
dieser Verben ist, das korrekte Personalpronomen anzuwenden. Dieses kann im Akkusativ
oder im Dativ sein. Im Genitiv kommt es eher selten vor. Die Frage ist:

**_Wann benutzt man die Personalpronomen im Akkusativ oder im Dativ?_** Es gibt 
ein paar Regeln, die man anwenden kann, um zu sehen, welches Personalpronomen zu
benutzen ist.

Schauen wir uns erst die Pronomen an

| **Fall** | **Singular** | **Plural** | 
| **Nominativ** | ich | du | er | sie | es | wir | ihr | sie | 
| **Dativ** | mir | dir | ihm | ihr | ihm | uns | euch | ihnen | 
| **Akkusativ** | mich | dich | ihn | sie | es | uns | euch | sie |

Nun erklären wir die  Regeln

Regel 1.

Die Reflexive Verben üben ihre Aktion direkt auf die Person aus. In dem Fall benutzt
man den Akkusativ.

| **Personalpronomen im Singular** | **Personalpronomen im Plural** | 
| Ich kämme **mich** heute. | Sie schneiden **sich** in den Arm. | 
| Du cremst **dich** ein. | Wir malen **uns** mit Kreide an. | 
| Er legt **sich** hin. | Ihr fotografiert **euch** viel zu viel. |

Regel 2.

Die Reflexive Verben üben ihre Aktion indirekt auf die Person aus, sie machen es
direkt auf etwas externen. Das heißt, nach dem Pronomen kommt eine Akkusativergänzung.
In dem Fall benutzt man den Dativ.

| **Personalpronomen im Singular** | **Personalpronomen im Plural** | 
| Ich kämme **mir** die Haare. | Sie schneiden **sich** die Nägel. | 
| Du cremst **dir** die Hände ein. | Wir malen **uns** die Nase an. | 
| Er haut **sich** auf den Finger. | Ihr fotografiert **euch** die Frisur. |

Regel 3.

Die Reflexive Verben können oft durch ein Nomen mit Artikel ersetzt werden, dann
erkennt man den Fall.

Ich kämme mich. → Ich kämme die Haare. → Akkusativ

Ich kämme mir die Haare. → Ich kämme der Mutter die Haare. → Dativ

Regel 4.

Es gibt Verben, die immer den Dativ brauchen. Diesen Verben sind:

gratulieren, helfen, danken, merken, denken, nehmen, wünschen, etc.

| **Personalpronomen im Singular** | **Personalpronomen im Plural** | 
| Ich gratuliere dir. | Sie merken sich das. | 
| Du hilfst mir. | Wir denken uns etwas aus. | 
| Er dankt uns. | Ihr nehmt euch das Buch. |

Regel 5.

Es gibt Verben, die immer den Akkusativ brauchen. Diese Verben sind:

setzen, hinlegen, waschen, kämmen, rasieren, schminken, sonnen, freuen, ärgern, 
verlieben, unterhalten, entschuldigen, kümmern, etc.

| **Personalpronomen im Singular** | **Personalpronomen im Plural** | 
| Ich kämme mich. | Sie schminken uns. | 
| Du setzt dich hin. | Wir sonnen uns viel. | 
| Er rasiert sich. | Ihr unterhaltet euch. |

Regel 6.

In manchen Fällen kommt es vor, dass Personalpronomen mit einer Präposition verbunden
sind. Die Präposition steht vor dem Pronomen. Die Präposition kann vom Dativ oder
vom Akkusativ sein. Dieses beeinflusst auch, welches Pronomen benutzt wird.

| **Präpositionen im Akkusativ** | **Präposition im Dativ** | 
| Ich denke **über** mich nach. | Du verkleidest dich. Du fängst **mit** dir an. | 
| Du behälst das **für** dich. | Ich komme kaum **zu** mir. | 
| Ich habe Angst **um** dich. | Das hängt **von** dir ab. |

Mit diesen Hilfestellungen, kann man nun in den Sätzen etwas einfacher das korrekte
Personalpronomen anwenden.

Übungen:

a) Setze entweder “mich” oder “mir” ein:

Mein Vater hat _________ angerufen.

Er hat _________ eingeladen.

Hilf _________ bitte.

Meine Tante unterstützt _________

Der Arzt hat _________ gründlich untersucht.

Wann besuchst du _________ mal?

Meine Kusine bot _________ Hilfe an.

Hast du _________ gesehen?

Glaubst du _________ nicht?

Sie hat _________ aus ihrer Heimat angerufen.

Gib _________ bitte die Zeitschrift.

Meine Eltern haben _________ zum Geburtstag gratuliert.

Er informierte _________ über die Berufsausbildung.

Der Fremde bat _________ um Feuer.

Ich habe _________ ein tolles Geschenk gekauft.

Du hast _________ gestern nicht gesehen.

Warum soll man _________ nicht stören?

Ich kämme _________ heute nicht.

Susi hat _________ leider nicht angerufen.

Bitte, gib _________ morgen das Buch zurück.

b) Setze entweder “dich” oder “dir” ein:

Er gratuliert _________ zu deinem Geburtstag.

Ich denke viel an _________

Du servierst _________ eine Tasse Tee.

Dieses Geschenk ist für _________.

Die Karte ist von _________.

Du hast _________ schön angezogen.

Sie wird _________ später anrufen.

Du schaust _________ den Film an.

Sie schreiben _________ einen Brief.

Anna schminkt _________ die Augen mit grüner Farbe.

Heute war ich mit _________ bei dem Arzt.

Die Sonne scheint auf _________ .

Sie hören mit _________  die schöne Musik.

Ich hole _________ um 10 Uhr ab.

Warum gibt deine Mutter _________ nicht die Schlüssel?

Du lernst für _________ und nicht für das Examen.

Onkel Alfred dank _________ für dieses schöne Bild.

Der Lehrer ruft _________ bestimmt später an.

Wir denken viel an _________.

Die Schüler wollen _________ helfen.

Lösungen:

a) Setze entweder “mich” oder “mir” ein:

Mein Vater hat **mich** angerufen.

Er hat **mich** eingeladen.

Hilf **mir,** bitte.

Meine Tante unterstützt **mich**

Der Arzt hat **mich** gründlich untersucht.

Wann besuchst du **mich** mal?

Meine Kusine bot **mir** Hilfe an.

Hast du **mich** gesehen?

Glaubst du **mir** nicht?

Sie hat **mich** aus ihrer Heimat angerufen.

Gib **mir** bitte die Zeitschrift.

Meine Eltern haben **mir** zum Geburtstag gratuliert.

Er informierte **mich** über die Berufsausbildung.

Der Fremde bat **mich** um Feuer.

Ich habe **mir** ein tolles Geschenk gekauft.

Du hast **mich** gestern nicht gesehen.

Warum soll man **mich** nicht stören?

Ich kämme **mich** heute nicht.

Susi hat **mich** leider nicht angerufen.

Bitte, gib **mir** morgen das Buch zurück.

b) Setze entweder “dich” oder “dir” ein:

Er gratuliert **dir** zu deinem Geburtstag.

Ich denke viel an **dich**

Du servierst **dir** eine Tasse Tee.

Dieses Geschenk ist für **dich.**

Die Karte ist von **dir.**

Du hast **dich** schön angezogen.

Sie wird **dich** später anrufen.

Du schaust **dir** den Film an.

Sie schreiben **dir** einen Brief.

Anna schminkt **dir** die Augen mit grüner Farbe.

Heute war ich mit **dir** bei dem Arzt.

Die Sonne scheint auf **dich** .

Sie hören mit **dir**  die schöne Musik.

Ich hole **dich** um 10 Uhr ab.

Warum gibt deine Mutter **dir** nicht die Schlüssel?

Du lernst für **dich** und nicht für das Examen.

Onkel Alfred dank **dir** für dieses schöne Bild.

Der Lehrer ruft **dich** bestimmt später an.

Wir denken viel an **dich.**

Die Schüler wollen **dir** helfen.
