Literarische Figuren

Okuma Süresi:2 Dakika, 38 Saniye
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L I T E R A R I S C H E F I G U R E N GEDANKENFIGUREN 1- Anruf a) Apostrophe (Anrede): Abwendung des Dichters vom Publikum und Anrede an abwesende Personen oder Dinge. b) Invokation: Anrufung Gottes am Anfang einer Dichtung. 2- Frage a) rhetorische Frage: unechte Frage, da sie nicht auf eine Antwort zielt, sondern der Betonung, der positiven oder negativen Hervorhebung und affektbestimmten Aussage dient. b) Dialogismus: c) Antithese: Zusammenstellung entgegengesetzter Begriffe; häufig im Dichtung des Barocks. d) Oxymoron: enge Verbindung von zwei einander widersprechenden Begriffe (=scharfsinnige Dummheit). KLANGFIGUREN 1- Wortwiederholung a) Anapher: Wiederholung eines Wortes am Anfang aufeinanderfolgenden Satzteile oder Sätze b) Epipher: Wiederholung eines Wortes am Ende aufeinanderfolgenden Satzteile oder Sätze c) Diaphora: Verschiedenheit= Darstellung der Verschiedenheit der Dinge d) Anadiplose: als sonderform der —> Epanalepse verstärkende Wiederholung des letzten Wortes oder Satzes zu Beginn eines folgenden Satzes bzw. Verses. e) Epanalepse: wörtliche Wiederholung eines Einzelwortes oder Wortgruppe an Satzanfang oder Ende zur Steigerung des Nachdrucks. f) Epanodos: Wiederholung eines Satzes, aber in umkehrender Reihenfolge (Einer für alle, alle für einen.) g) Kyklos (= Kreis): wiederkehr des Anfangsworts eines Satzes (Gedenk des März, der Ideen des März gedenk) h) Polyptoton: aufeinanderfolgende Gebrauch mehrerer Formen desselben Wortstamms i) Symploke: Verflechtung, Wiederholung mehrerer Wiederholungsfiguren (Anapher, –> Epipher) in Satz oder System von Sätzen j) Tautologie: synonyme Wortwiederholung (immer und ewig; einzig und allein; voll und ganz) k) Synonym: sinnverwandte bis fast bedeutungsgleiche Wörter von unterschiedlichem etymologischen Herkunft. l) Pleonasmus: Überfluß, überflüssige Zusatz 2- Wortspiel a) Paronomasie (Vorbeibenennung): Fügung verwandter oder scheinbar verwandter, gleich oder ähnlich lautender Wörter zur überraschendem, >> verfremdendem << Wortspiel b) Annomination: Häufung lautlich ähnlicher Wortformen c) etymologische Figuren: 3- Lautmalerei (Klangmalerei= onomato poetica): kunstvolle Nachbildung von Klangwirkungen durch Sprachmittel 4- Archaismus: (alt) Gebrauch veralteter Wörter oder Ausdrucksformen, um Zeitkolorit zu verstärken DIE WORTFIGUREN a) Emphase: Hervorhebung, Betonung = Seht ein Mensch! b) Hyperbel: Übertreibung, positiv und negativ c) Litotes: Einfachheit. Steigerung eines Begriffs durch Abschwächung oder Verneinung eines Gegenteils = nicht schlecht für gut d) Periphrase: Umschreibung SATZFIGUREN: 1-Wortverbindung a) Asyndeton: unverbunden / Aneinanderreihung von Sätzen oder Satzgliedern ohne Bindewörter b) Polysyndeten: Wort- oder Satzfolge, deren Glieder durch die gleiche Konjunktion verbunden sind; dient zur Erhöhung vonAnschaulichkeit und Stimmungsgehalt. (Gegensatz= Asyndeton) 2-Weglassung des Unwichtigen c) Ellipse: bewußte oder unbewußte Weglassung eines Wortes innerhalb eines Satzes, ohne daß Sinnzusammenhang zerstört wird; häufig im Sturm u. Drang —> Expressionismus, wo Ellipse Streben nach Gefühlunmittelbarkeit, nach Verknappung des Ausdrucks und syntaktischer Verzerrung dient. 3-Weglassung des Wichtigen d) Aposiopese: Abbrechen der Rede, so daß Gemeintes ungesagt bleibt, aber im kontrastiertem Schweigen hörbar wird. 4-Worthäufung e) Akummulation: Aneinanderreihung mehrerer Unterbegriffe anstelle des Oberbegriffs. f) Amplikation : ausführliche Wiederholung in verschiedenen Gesichtspunkten. g) Gradation : Steigerung = Abstufung der Wörter 1- Klimax = nach oben 2- Antiklimax = nach unten 5-Wortstellung h) Parallelismus: gleichlaufend, symetrische Anordnung der Wörter i) Chiasmus: Kreuzweise Stellung von Satzgliedern Subjekt + Adjektiv Adjektiv + Subjekt j) Anakoluth: ohne Nachfolge, Satzbruch/ Unterbrechung, falsche oder veränderte Fortführung eines begonnenen Satzes, Störung des syntaktischen Gefüges. k) Hysteron Proteron: hinterst-zuvorderst / falsche Folge=Verkehrung der logischen Folge l) Inversion: Umstellung der Satzteile zum Zweck der Hervorhebung

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